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EcoFlow Speicher Einstellungen
Die EcoFlow-App hat verschiedene Einstellungen. Unser Installationsteam hat die wichtigsten Einstellungen bereits vorgenommen. Dennoch möchten wir hier noch einmal auf die zentralen Punkte eingehen.
Sobald Sie die App öffnen, werden Sie folgende Informationen sehen:
Startbildschirm

1 zeigt die Leistung in Watt an, die aus dem Netz bezogen wird. Diese Anzeige zeigt nur sinnvolle Werte an, wenn ein Smart Meter verbaut wurde. Wenn Sie keinen Smart Meter haben, sollten Sie diese Zahl ignorieren, da sie nicht korrekt ermittelt werden kann.
2 zeigt die Gesamtleistung in Watt, die aktuell durch die Solarmodule erzeugt wird.
3 zeigt die Leistung in Watt, die in das Hausnetz eingespeist werden soll. Wenn Sie einen Smart Meter in Ihrem Sicherungskasten verbaut haben (z. B. durch unseren Partner-Elektriker), dann zeigt diese Zahl sekundengenau den aktuellen Stromverbrauch in Ihrem Haushalt an. Wenn Sie keinen Smart Meter verbaut haben, zeigt sich hier die Zahl, die Sie unter der Energieversorgungsstrategie für den aktuellen Zeitpunkt eingestellt haben. Dazu folgt weiter unten eine genaue Erklärung.
Tipp: Wenn Sie sich in der App aufhalten und häufiger feststellen, dass die Watt-Zahl vom aktuellen Verbrauch abweicht, sollten Sie die Einstellung unter "Energieversorgungsstrategie" ändern. Beispiel: Ihr Grundverbrauch liegt in einem 2-Personen-Haushalt bei etwa 100 Watt und aktuell laufen keine zusätzlichen Geräte. In der App wird angezeigt, dass aktuell etwa 250 Watt eingespeist werden. In diesem Fall verlieren Sie wertvolle Solarenergie. Sie sollten die Einstellung ggf. anpassen. Unser Team berät Sie gerne.
4 zeigt die Gesamtleistung in Watt, mit der der Speicher aktuell geladen wird. Die Anzeige kann drei Ausprägungen haben. Diese werden im Folgenden erklärt.
Speicher-Status

1 Wird ein grüner "Laden"-Schriftzug angezeigt, wird aktuell mehr Strom durch die Solarmodule erzeugt, als tatsächlich in den Haushalt über die Steckdose eingespeist wird. Der zusätzliche Solarstrom wird im Stromspeicher zwischengespeichert und kann später genutzt werden. Die Zahl gibt die Leistung in Watt an mit der der Speicher aktuell geladen wird.
2 Wird gleich viel Strom erzeugt wie eingespeist wird oder ist der Speicher vollständig leer, wird ein grauer Schriftzug angezeigt. Der Stromspeicher wird weder entladen noch geladen.
3 Wird ein orangener "Entladen"-Schriftzug angezeigt, wird aktuell weniger Strom durch die Solarmodule erzeugt, als in den Haushalt über die Steckdose eingespeist wird. Der zusätzliche Strom, der benötigt wird, wird aus dem Speicher entnommen. Dieser Zustand tritt vorzugsweise in den Abend- und Nachtstunden auf, wenn die Solarmodule wenig oder keinen Strom erzeugen. Die Zahl gibt die Leistung in Watt an mit der der Speicher aktuell geladen wird.
Einstellungen im Überblick

Unter den Einstellungen 1 können insgesamt vier wichtige Dinge eingestellt werden: Energieversorgungsstrategie 2, Betriebsart 3, Lade-/Entladegrenzwerte 4 und Ausgangsleistung 5. Im Folgenden erklären wir die einzelnen Einstellungen genauer.
Energieversorgungsstrategie

Wenn Sie diesen Einstellungspunkt öffnen, haben Sie im Wesentlichen drei Möglichkeiten:
- 1Die Auswahl eines Smart Plugs (Teilautomatisierte Überwachung)
- 2Die Auswahl eines Smart Meters (Smart-Meter-Überwachung)
- 3Die Definition eines Grundlastprofils
Die ersten beiden Einstellungen können Sie nur wählen, wenn Sie entweder über Smart Plugs oder einen Smart Meter im Sicherungskasten verfügen. Smart Plugs sind kleine Steckdosen-Aufsätze, die Sie in eine Steckdose stecken und daran wiederum das jeweilige Gerät anschließen. Der Smart Plug misst sekundengenau den Stromverbrauch dieses Verbrauchers und übermittelt ihn an den Speicher. Das kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn Sie drei Stromverbraucher mit wechselnden Verbrauchszeiten haben und sicherstellen wollen, dass der Speicher Solarstrom einspeist, wenn diese Geräte Strom verbrauchen.
Der Vorteil an dieser Installation ist, dass Sie sie unkompliziert selbst vornehmen können und die Smart Plugs vergleichsweise günstig sind. Der Nachteil ist, dass Sie damit nicht alle Stromverbraucher im Haushalt überwachen können, denn es werden maximal 6 Smart Plugs unterstützt.
Die exaktere - aber teurere - Lösung ist der Einsatz eines Smart Meters, der den gesamten Verbrauch sekundengenau übermittelt und somit immer exakt die richtige Menge Strom aus dem Speicher in Ihr Haus-/Wohnungsnetz eingespeist wird. Der Einbau inkl. Hardware kostet ca. 200 – 300 €. Sprechen Sie uns gerne direkt an, um ein Angebot über unseren Partner-Elektriker zu erhalten.
Es geht jedoch auch ganz ohne zusätzliche Komponenten …

Hierfür können Sie im unteren Bereich ein sogenanntes Grundlast-Profil einstellen. Das bedeutet konkret: Sie definieren, zu welchen Uhrzeiten wie viel Strom über den Speicher eingespeist werden soll. Klassischerweise sollte nachts weniger eingespeist werden als beispielsweise in den Morgenstunden oder abends. Denn zu diesen Zeiten kocht oder wäscht man beispielsweise.
Das Grundlast-Profil ist für jeden Haushalt anders. Fragen Sie sich am besten selbst: Zu welchen Uhrzeiten laufen vorwiegend stromintensive Geräte? Zu diesen Uhrzeiten erhöhen Sie dann die Einspeisung auf etwa 100–250 Watt. Die Grundlast bewegt sich je nach Haushaltsgröße etwa zwischen 50 und 150 Watt.
Als Faustregel gilt: Wenn Sie eine Einstellung getroffen haben, aber feststellen, dass der Speicher jeden Abend zu leer oder jeden Morgen zu voll ist, sollten Sie die Einstellung überarbeiten. Nach einem sonnigen Tag sollte der Stromspeicher abends gut gefüllt (> 70 %) und am nächsten Morgen leer (ca. 20 %) sein. Wenden Sie sich an support@solardet.de, falls Sie hierbei Unterstützung benötigen.
Betriebsart

Wählen Sie unter "Betriebsart" die Option "Eigenstromversorgung". Darüber wird sichergestellt, dass der Speicher mit erzeugtem Solarstrom geladen wird und diesen auch wieder abgibt. Andere Einstellungen können beispielsweise für dynamische Stromtarife sinnvoll sein.

Wählen Sie zusätzlich den Prozentsatz aus, zu dem der Speicher immer mindestens gefüllt sein soll. Wenn Sie beispielsweise auf einen Stromausfall vorbereitet sein möchten, könnten Sie hier 50 % einstellen, damit der Speicher nie mehr als zur Hälfte entladen wird und Sie somit immer etwas Stromreserve haben. Wir empfehlen dennoch, in den Sommermonaten die Reserve etwas nach unten zu setzen (z. B. 23 %), da es für die verbaute Technik von Vorteil ist, wenn der Stromspeicher die gesamte Kapazität ausnutzen kann. Im Falle eines Stromausfalls würde sich der Speicher in den Sommermonaten ohnehin wieder aufladen, sobald die Solarmodule Strom produzieren. Die Reserve ist also weniger entscheidend. Am Ende obliegt diese Entscheidung aber natürlich Ihnen.
Lade-/Entladegrenzwerte

Wir empfehlen, die von EcoFlow vorgeschlagene Einstellung von 20–95 % zu übernehmen. Das heißt, der Speicher wird nie leerer als 20 % und nie voller als 95 %. Diese Einstellung erhöht auf lange Sicht die Lebensdauer des Speichers.
Ausgangsleistung

In diesem Schritt stellen Sie ein, wie viel Leistung in Watt der Speicher maximal über die Steckdose in Ihr Haus-/Wohnungsnetz einspeisen darf. In Deutschland gilt eine regulatorische Grenze von 800 Watt. Da diese Grenze von Land zu Land unterschiedlich ist, müssen Sie hier den Grenzwert für Deutschland einstellen. In der Praxis werden Sie diesen Grenzwert nur erreichen, wenn Sie einen Smart Meter einsetzen. In den allermeisten Fällen liegt die maximale Einspeisung via Grundlast-Profil (siehe Erklärung weiter oben) bei etwa 250 / 300 Watt.
Garantieregistrierung

Unter dem Punkt "Service" können Sie die "Garantieregistrierung" vornehmen.

- Erworben bei: Sonstiges
- Land: Deutschland
- Kaufnachweis: Laden Sie die Rechnung hoch, die Sie von uns erhalten haben.
Fragen dazu? Schreiben Sie uns an support@solardet.de.